Diagnostik

Neben einem ausführlichen Anamnese-Gespräch und einer eingehenden körperlichen Untersuchung und Kontrolle der Vitalfunktionen nutze ich folgende diagnostische Verfahren in meiner Praxis:

  • Laboranalysen, wie z.B. Fellmineralien-Screen, Kotflora-Analyse oder Abstriche von Haut und Körperflüssigkeiten nehme ich vor Ort bzw. gebe dem Tierhalter entsprechende Sammelgefäße. Die Proben werden zur Untersuchung in ein Tierheilpraktiker-Labor geschickt. 
  • Kontrolle der Zustimmungs- und Alarmpunkte durch manuelles Tasten im Rahmen der Akupunkturbehandlung. Diese Punkte ergeben sich aus dem Verlauf der Energiebahnen (Meridiane) und zeigen individuelle Blockaden, Defizite und Ungleichgewichte im Körper an
  • Energetische Testung mit dem Tensor - zum Auffinden von Blockaden im Energiefluss und auch zum Austesten von Futtermitteln, Nahrungsergänzungen, Medikamenten usw.. Hierbei wird getestet, ob die Schwingung der zu testenden Substanz mit dem Körper positiv in Resonanz geht.
  • Dunkelfeldmikroskopie - Diagnostik in einem Blutstropfen

Nähere Informationen zur Methode der Dunkelfeldmikroskopie

 

Was kann uns ein winziger Blutstropfen über die Gesundheit des Organismus sagen?

Sehr viel! Mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie betrachtet man einen solchen Bluttropfen über 24h und kann anhand der vorliegenden Bestandteile und deren Veränderungen im Blut sehr viel über die Regulationsfähigkeit des Körpers bei Mensch und Tier sagen. Man verwendet das Dunkelfeld, weil hier auch sehr feine Strukturen sichtbar sind, die im Hellfeld ganz einfach überstrahlt werden.

Was kann man alles sehen?

Vor allem sieht man zuerst rote und weiße Blutkörperchen - deren Vorhandensein, Verteilung, Formen, Anzahl, Größe und Aktivität Aufschluss geben über Funktionsfähigkeit und eventuelle Störungen. Des Weiteren sieht man eventuelle Ablagerungen, Befall mit Endobionten (parasitäre Formen), sowie Bakterien und deren Vorstufen.

Was ist das Ziel des Ganzen?

Wenn man die Vorgänge im Blut über 24h immer mal wieder beobachtet hat, bekommt man einen guten Einblick in Regulationsfähigkeit des Organismus und eventuelle Störherde, die den Körper belasten. Eine individuelle Therapie kann erstellt werden, die tiefgreifend und nachhaltig wirken kann. Die Interpretation der Beobachtungen und Umsetzung in Therapien erfolgt nach der Lehre von Prof. Dr. Günther Enderlein.

Wann ist die Dunkelfeldmikroskopie für mein Tier sinnvoll?

- bei immer wiederkehrenden Krankheiten

- wenn Therapien keine Heilung bringen ("austherapiert")

- wenn Laborwerte nicht zur Realität passen

- zur Prophylaxe (Leistungssteigerung, Zucht)

 

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Gewinnung des Blutstropfens erfolgt beim Pferd aus dem Mähnenkamm, beim Hund aus dem Innenohr. Der Blutstropfen kommt sofort auf einen Objektträger und wird mit einem Deckglas abgedeckt. Wichtig ist, dass die Probe innerhalb von max. 2h unter dem Mikroskop liegt und untersucht wird. Anschließend kann der Tierhalter Fotos des Blutbildes erhalten, die dann besprochen werden. Als Therapiekontrolle werden Bilder gespeichert und die Untersuchung zu einem späteren Zeitpunkt wiederholt.

 

Beispielbilder aus der Dunkelfeldanalyse: